Hauptmenü:
Alpakas gehören ebenso wie Schafe & Rinder zu den domestizierten Tierarten, deshalb können sie in den meisten europäischen Ländern ohne aufwendige Genehmigungsverfahren gehalten werden.
Gesetzliche Anforderungen:
Nach dem Gesetz braucht man 1000m² Weidefläche für die ersten 2 Tiere und je 100m² mehr für jedes weitere Tier. Für Landwirte wird der Faktor Großvieheinheiten noch sehr interessant sein. Geht man danach darf man 12 Alpakas auf einem ha halten.
Der Gesetzgeber unterscheidet allerdings zwischen privat Personen und Landwirten. Bauvorhaben im Außenbereich sind laut Baugesetzbuch nur dann zulässig wenn sie einem land -
Alpakas sollten mit einem etwa 1,40m -
Alpakas sind Herdentiere und dürfen deshalb niemals alleine gehalten werden! Wir empfehlen Haltungsformen ab 3 Tieren pro Gruppe, denn so können soziale Rangfolgen sichergestellt werden. Die Haltung mit anderen Tierarten ist grundsätzlich möglich, aber sie stellen keinen Ersatz für die eigenen Artgenossen. Dabei sollte man immer eine Risiko Analyse durchführen. Natürlich hat es Vorteile Alpakas mit Schafen oder Pferden zu vergesellschaften, beispielsweise werden die jeweiligen Kotstellen durch die Vergesellschaftungstierart und die Alpakas gegenseitig abgeweidet. Bei Auseinandersetzungen können aber Pferdetritte zu starken Verletzungen führen. Deshalb empfehle ich gerne eine Wechselbeweidung mit Pferden.
Stallungen:
Für Alpakas muss min. ein ausreichender Witterungsschutz gegeben sein. Ganz gleich ob Offenstall oder geschlossener Stall, jedes Alpaka braucht min 2m² Platz. Ich empfehle eine Offenstallhaltung, es ist schön wenn die Tiere frei wählen können ob sie lieber rein oder raus gehen möchten. Bei schlechtem Wetter oder nachts können die Türen ganz einfach geschlossen werden. Alpakas können mit verschiedenen Materialien eingestreut werden, ich empfehle einen Muschelsand, hier bleibt die Faser sehr sauber, und auch die Keimbelastung ist sehr gering. Späne oder Stroh verunreinigen das Vlies stärker und auch Milben verbreiten sich dort schneller. Dennoch greifen die meisten Züchter auf Stroh zurück, da Muschelsand durch das tägliche misten deutlich arbeitsintensiver ist.
Fütterung:
Die Weide, bzw. das immer reichlich zur Verfügung stehende Heu sollte als Futtergrundlage dienen. Bedacht werden sollte aber, dass ursprünglich aus Ländern stammen, dessen Gräser zu unseren deutschen Gräsern vergleichsweise sehr Rohfaserreich und Nährstoffarm sind. Deshalb eignen sich besonders Gräser die besonders Rohfaserreich und proteinarm sind, wie z.B. das Knaulgras und Lischgras. Neuweltkameliden sind Wiederkäuer, gehören aber nicht zum echten Wiederkäuer, sondern zum Pseudo-